“Warum meditiere ich?”

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Weil ich “grundentspannt” sein möchte :-). Nicht im Sinne von chillen. Sondern entspannt und okay sein mit mir selbst, anderen und der Welt, wie sie nun mal ist. Ich finde, wir sind oft eingeengt durch bestimmte Erwartungen von aussen und innen, was wir denken, wie andere sein sollten, was das Leben uns geben müsste, und so weiter. Das ist irgendwie Quatsch. Ich möchte klar sehen, was wirklich ist, wer ich selbst bin –  dann kann ich aktiv sein, meine Ziele verfolgen, meinen Teil beitragen und das Leben bewusst wahrnehmen. Deshalb meditiere ich.

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Ich habe das meditieren angefangen, weil es sich richtig anfühlt. Mal nicht aus jedem zweiten Gedanken eine Story oder einen grossen Elefanten machen. Einfach mal bemerken, was da alles für Gedanken durch meinen Kopf geistern, war schon der erste Schritt. Dasselbe mit Gefühlen, die einen manchmal überschwemmen. Meditation hilft mir, klar zu sein, bei mir zu bleiben, und mich nicht so sehr in etwas reinzusteigern. Ich merke deutlich den Effekt auf meinen Alltag und wie es mir gelingt, öfter innezuhalten bevor ich wieder einem Gewohnheitsmuster auf den Leim gehe.

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Ich bin schon länger spirituell interessiert und kenne unterschiedliche Weisheitstraditionen. Meditation ist für mich die Grundlage, gar keine Frage. Es ist die Basis, um Achtsamkeit – eine gewisse Bewusstheit für den Moment und das wertfreie Beobachten dessen was ist – zu entwickeln. An Shambhala gefällt mir der weltliche unreligiöse Ansatz und dabei die unglaubliche Tiefe und Relevanz der Lehren und Sichtweisen, die vermittelt werden. Durch die Übung der Meditation werden die Weisheiten dann erlebbar.

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